Vom Nektar ins Glas.
Eine Reise in sechs Stationen. Wie aus einem Tropfen Blütennektar dein cremiger Imkerhonig wird.
Es beginnt mit einem Tropfen.
Tief im Inneren jeder Blüte sitzt Nektar — ein Zuckerwasser, das die Pflanze produziert, um Insekten anzulocken. Im Gleiberger Land und im Allnatal sind das Linde, Robinie, Klee, Obstblüte, Raps, Heide.
Eine einzelne Blüte gibt nur winzige Mengen ab. Aber davon gibt es Millionen.
Eine Biene fliegt los.
Sie sucht Nektar und speichert ihn in der Honigblase. Pro Sammelflug bringt sie etwa 40 mg Nektar zurück — etwa 100 Blüten pro Flug.
Eine Biene macht in ihrem Leben (6 Wochen Sommer) etwa einen halben Teelöffel Honig. Aber sie arbeitet nicht allein.
Aus Nektar wird Honig.
Im Stock geben die Sammlerinnen den Nektar an die Stockbienen weiter. Diese fügen Enzyme hinzu und verdunsten Wasser — von 80% auf unter 18%.
Wenn der Wassergehalt stimmt, wird die Zelle verdeckelt. Das Signal: Dieser Honig ist reif.
Die Ernte beginnt.
Verdeckelte Waben gehen zur Verarbeitung bei der Lohnkempe GmbH — unserer eigenen Gesellschaft. Wachsdeckel werden entfernt, Waben in die Schleuder, Zentrifugalkraft holt den Honig.
Anschließend wird durch feine Siebe filtriert.
Cremig gerührt, ehrlich abgefüllt.
Der Honig ruht ein paar Tage in Edelstahl-Eimern. Luftbläschen werden abgeschäumt.
Dann der entscheidende Schritt: Cremig rühren. 7–14 Tage täglich kurz mit dem Rührgerät. Nach Abfüllen, Etikettieren, Verdeckeln ist es verkaufsfertig.
Und dann: du.
Wenn du das Glas öffnest, hast du das Ergebnis von Millionen Blüten, tausenden Bienenflügen, monatelanger Reifung auf deinem Teller.
Das ist der Unterschied: Du weißt, wo er herkommt, wer ihn gemacht hat, was drin ist.
Genau das ist „Mehr als nur Honig.“